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AuFoP

Automotive Forensic Processing

Die IT-Infrastruktur eines Fahrzeugs unterliegt unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen. Wichtige Aspekte sind die Erfassung, Speicherung und Auswahl von Sensordaten, um beispielsweise im Falle eines Unfalls die Ursachen nachvollziehen zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Techniken zur Erkennung und Verhinderung von Angriffen, z. B. unbefugtes Starten oder Steuern des Fahrzeugs. Im Falle eines Unfalls oder der Erkennung eines Angriffs ist die IT-forensische Analyse von großer Bedeutung. Die Auswertung digitaler Spuren ist wichtig, um die Umstände des Unfalls zu rekonstruieren, Angriffe auf die Fahrzeuginfrastruktur zu identifizieren, um weitere Angriffe zu verhindern, und infizierte Systeme zu identifizieren und Malware vollständig zu entfernen.

Im Gegensatz zur IT-forensischen Analyse klassischer IT-Geräte wie Computern, bei denen alle Dateien nach der Entdeckung eingefroren werden, um alle Spuren zu sichern, ist die Ex-post-Analyse von Fahrzeugen in den meisten Fällen nicht gut anwendbar, da große Datenmengen anfallen und die Informationen möglicherweise nicht aufgezeichnet oder gespeichert werden. Dies kann dazu führen, dass technische Hilfe bei der Suche nach der Unfallursache nicht möglich ist.

Das Ziel von AuFoP ist
die Konzeption, Entwicklung und Implementierung eines Prototyps einer modernen, skalierbaren Methode für ein datensicherheitskonformes und überarbeitetes Überwachungsverfahren für alle Sensordaten im Fahrzeug.

Projektinformationen

Projektleitung an der h_da:Prof. Dr. Christoph Krauß
Laufzeit:01.01.2019 – 31.12.2023
Mittelgeber:ATHENE