Aktivitäten
Dörte-Wörner-Innovationsförderung
Die Dörte-Wörner-Innovationsförderung möchte Mitglieder der Hochschule Darmstadt, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin anregen, innovative Ideen im Informatikumfeld zu entwickeln. Die Förderung erlaubt es angehenden Gründerinnen und Gründern, ohne hohe bürokratische Hürden bis zu 5000,- Euro Pre-Seed-Finanzierung zu erhalten. Sponsor der Förderung ist die Controlware Stiftung. Der Name geht auf Frau Dörte Wörner, Vorstandsmitglied der Stiftung, zurück.
Organisator und Koordinator der Innovationsförderung ist das z.a.i. - Zentrum für Angewandte Informatik e.V. Das z.a.i. ist ein gemeinnütziger Verein, der zur Förderung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Angewandten Informatik an der Hochschule Darmstadt gegründet wurde.
Informationen zur Förderung und Antragstellung
Die Dörte-Wörner-Innovationsförderung in Höhe von 500,- bis 5000,- Euro richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige bzw. Alumni. Im Folgenden finden Sie detaillierte Informationen zu den Förderbedingungen und zur Antragstellung.
Die Dörte-Wörner-Innovationsförderung richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige bzw. Alumni (bis 3 Jahre nach Abschluss, als Stichtag gilt das Datum des Förderbeginns) der Hochschule Darmstadt, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die sich in einer frühen Phase der Ausarbeitung einer innovativen, wissens- oder technologiebasierten unternehmerischen Geschäftsidee im Bereich der Informatik befinden.
Gründerinnen und Gründer (auch als Gründungsteams) sollen beim Übergang von einer ersten unternehmerischen Idee zu einer validierten Geschäftsidee unterstützt werden. Ziele sind insbesondere:
- Verbesserung der Qualität und Entwicklungsplanung ihrer Gründungsideen (Schärfung der Kundinnen- /Kunden- und Marktorientierung, zeitliche Strukturierung der Vorhaben)
- Verbesserung der Präsentation des Vorhabens vor potentiellen Investorinnen und Investoren
- Erhöhung der Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Erzielung einer Anschlussfinanzierung für das Vorhaben
- Erhöhung der Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Markteintritts und einer erfolgreichen Unternehmensgründung
Ein Rechtsanspruch des Antragstellers auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Gewährung der Zuwendung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Mittel.
Gefördert werden innovative, wissens- oder technologiebasierte Gründungsvorhaben im Bereich der Informatik von Einzelpersonen sowie Gründungsteams aus der Hochschule Darmstadt, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
Das geförderte Vorhaben erhält eine einmalige Förderung in Höhe 500,- bis 5000,- Euro in Abhängigkeit der beantragten Summe und der zur Verfügung stehenden Mittel
Bewerben können sich Einzelgründerinnen und Einzelgründer sowie Gründungsteams, die sich in einer frühen Phase der Ausarbeitung einer innovativen, wissensbasierten unternehmerischen Geschäftsidee im Bereich der Informatik befinden. Mindestens eines der förderberechtigten Teammitglieder muss Hochschulmitglied oder Alumni (bis 3 Jahre nach Abschluss, als Stichtag gilt das Datum des Förderbeginns) der Hochschule Darmstadt, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sein.
Eine Bewerbung auf die Förderung ist jederzeit möglich. Die folgenden Informationen müssen in einem formlosen Schreiben (max. drei Seiten) zur Verfügung gestellt werden:
- Kontaktinformationen
- Informationen zum Gründungsteam
- Name der Idee
- Ideenskizze
Einreichungen erfolgen über das z.a.i - Zentrum für Angewandte Informatik e.V. über folgende Ansprechpartner:
- Prof. Dr. Markus Döhring
- Prof. Dr. Michael von Rüden
- Prof. Dr. Stefan Rapp
Das eingereichte Vorhaben wird durch eine Gutachterin oder einen Gutachter des z.a.i - Zentrum für Angewandte Informatik e.V. auf Basis der Ideenskizze evaluiert. Die Bewertung orientiert sich dabei an folgenden Kriterien: Kundennutzen, Marktchancen, Realisierbarkeit, Bezug zur Hochschule und Innovationsgrad. Das Kriterium Innovationsgrad wird besonders berücksichtigt und doppelt gewichtet.
Ideen, die ausgewählt wurden, werden zu einer 10-minütigen Präsentation eingeladen. Die Gutachterin oder der Gutachter entscheidet anschließend final über die Förderwürdigkeit.
Alle Antragstellende erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name und eine Kurzbezeichnung ihrer Idee sowie Bilder bei der Berichterstattung durch die Presse, Medien und Soziale Netzwerke verwendet werden dürfen.
Erfolgreiche Antragstellende erklären sich nach vorangegangener Absprache zur Präsentation ihrer Idee im Rahmen der Pressearbeit (Social Media/Website etc.) bereit.
Erfolgreiche Antragstellende erklären sich außerdem bereit, dass bei an das z.a.i. - Zentrum für Angewandte Informatik e.V. gerichteten Anfragen von Pressevertreterinnen und Pressevertretern, die die Ideen/Teams betreffen, Kontaktdaten (Name/Telefonnummer/E-Mailadresse) der Teilnehmenden weitergegeben werden dürfen. Die Teilnehmenden können so von Pressevertreterinnen und Pressevertretern kontaktiert werden.
Alle Antragstellende erklären sich damit einverstanden, dass ihre Daten zum Zweck der Abwicklung und Durchführung der Förderung und auch darüber hinaus (beispielsweise für Alumni-Arbeit) gespeichert und genutzt werden können.
Dörte-Wörner-Innovationspreis
Der Dörte-Wörner-Innovationspreis wurde von 2016 bis 2020 an der Hochschule Darmstadt, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin für innovative Ideen im Informatikumfeld vergeben. Sponsor des Preises war die Controlware-Stiftung. Der Name geht auf Dörte Wörner, Vorstandsmitglied der Stiftung, zurück.
Veranstalter des Wettbewerbs ist das z.a.i. - Zentrum für Angewandte Informatik. Das z.a.i. ist ein gemeinnütziger Verein, der zur Förderung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Angewandten Informatik an der Hochschule Darmstadt gegründet wurde.
2025 wurde der Dörte-Wörner-Innovationspreis durch die Dörte-Wörner-Innovationsförderung abgelöst.
2020
1. Preis: Johannes Maeß
IBM Research / DHBW Stuttgart Anfragenoptimierung bei DBMS
Der entwickelte Prototyp erlaubt es Datenbank-Systemen, effizient und präzise die Kardinalität von gestellten Abfragen zu schätzen. Diese Kardinalitäten-Schätzungen erhöhen die Performanz des gesamten Systems.
2. Preis: Tobias Spahn
Bindewald & Gutting Verwaltungs-GmbH / h_da Digitale Verplombung
Heutzutage müssen einige Waren nicht nur gegen Diebstahl sondern auch gegen Manipulation geschützt werden. Das entwicklte System garantiert, dass die Waren beim Transport nicht manipuliert wurden.
2019 (zwei Preisträger)
Lisa-Marie Rosendorff und Marie A.C. Steinbrügge (Absolventinnen des Studiengangs Interactive Media Design der Hochschule Darmstadt)
Amon ist ein Baukastensystem, welches autistische Kinder unterstützt, den Grundstein für ein selbstständiges Leben zu legen. Sie sind auf eine verstärkte Anleitung durch ihre Eltern angewiesen, da ihnen das Erlernen alltagspraktischer Prozessabläufe bzw. Fähigkeiten aufgrund ihrer Entwicklungsstörung schwerer fällt als gleichaltrigen neurotypischen Kindern. Um dieser entstehenden Abhängigkeit entgegenzuwirken, entstand Amon. Es unterstützt Eltern, die zu erlernenden Prozesse in einzelne Bestandteile zu unterteilen und leitet so das autistische Kind zum strukturierten Lernen an.
Elina Faber, Sarah Lerch, Jan Meininghaus und Domenika Tomasovic (Studierende des Studienganges Interactive Media Design der Hochschule Darmstadt )
Das Semesterprojekt „You“ ist eine interaktive Installation für die Nutzer von sozialen Netzwerken, die sich der Masse an generierten personenbezogenen Daten und deren Missbrauchspotenzial nicht bewusst sind.
Die intelligente Umgebung konfrontiert und schockiert die Nutzer sozialer Netzwerke mit ihren Datenmassen und versucht sie so zum Nachdenken zu inspirieren. Das Team möchte Sicherheitsfirmen, sowie Museen und Ausstellungen als Käufer gewinnen, um somit so viele Menschen wie möglich zu erreichen.
2018
Daniel Träder und Maximilian Madl (Informatik-Absolventen der h_da), Hendrik Amler (Informatik-Student der h_da) sowie Julian Wingenfeld und Johannes Noll (Studenten der TU Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesen beziehungsweise Wirtschaftsinformatik) mit "Digital Ident"
Die Gründer wollen Identifizierungen im Internet mithilfe von bestehenden Online-Banking-Zugängen revolutionieren. Personen können dabei online Ihre Identität in Echtzeit bestätigen lassen, um bspw. ein neues Bankkonto anzulegen, einen Behördengang zu erledigen oder einen Mobilfunkvertrag abzuschließen. Der Kunde erspart sich durch Digital Ident den Gang zur Post oder die Durchführung eines zeitraubenden Video-Ident-Verfahrens.
2017
Fabian Köbel und Martin Mitkov (Studierende des Dualen Studiengangs „Embedded Systems“) mit "Flying_Elephant".
Dabei steht „Flying“ für die Drohne, welche fliegend jede beliebige Position erreichen kann und „Elephant“ für das Versprühen von Farbe mit einem Rüssel. In Kombination kann das Gerät jede Wand bemalen und durch eine innovative Steuerung eine so hohe Präzision erreichen, dass sogar exakte Gemälde erzeugt werden können.
2016
Koorosh Karimi, Tobias Klüh und Simon Swoboda (Bachelorstudierende Informatik) sowie Dr. Ali Saifnejad (Jurist und Unternehmensberater) mit "Travelier".
Travelier bietet eine Online-Plattform zum weltweiten Versand von beweglichen Gegenständen jeglicher Art (Dokumente, Pakete etc.). Das C2C-Logistik-Konzept will eine Alternative zum konventionellen Versandweg zur Verfügung stellen, die es sowohl Privat- als auch Geschäftspersonen ermöglicht, Pakete weltweit z.B. durch Reisende, Pendler aber auch durch professionelle Kurierdienste zu verschicken.